Marienwerder / Zingst, 10.09.2007
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Um 11.30 war der ganze Wahnsinn endlich verpackt. Auf der Strecke nach Stettin werden wir mit dieser voll gestopften Karre nicht weiter auffallen. Aber vor dem Vier-Sterne (First class) Strandhotel Steigenberger mutet dieses Fahrzeug für mich doch ein wenig wie ein Fremdkörper an. Die Anreise über die A 20 verlief nahezu problemlos, bis auf unsere kleine Umleitung zur B 105 in Richtung BARTH. Irgendwann erreichten wir glücklicherweise die L 903 oder so, oder wie die hieß. „Wahrscheinlich weiß sie selbst nicht, dass sie so heißt“, sagte meine Frau Paula und meinte die Straße. In Zingst angekommen verirrten wir uns erneut im Schilderwald des Kreisverkehrs und fuhren aber auch hier wieder mal glücklich in die richtige, falsche Richtung und landeten an der Seestraße. Diese führte uns an behaglich anmutenden kleinen Hotels und Pensionen entlang des Deiches direkt zum Steigenberger Strandhotel.
Theodor und Helene quietschten vor Vergnügen, als sie in die Empfangshalle hineinstürmten und ihre Großeltern begrüßten. Ich begrüßte den Herrn Krüger vom Tourismusverband Fischland, Darß, Zingst während meine Liebste versuchte die kleine Rasselbande in der luxuriösen Empfangshalle zu bändigen. Theo und Helene bestaunten den Kamin und stellten beide sehr schnell fest, dass nur sie so klein und zart gebaut sind, um an den Rücken zwischen den Empfangstheken durch zu schlüpfen und sich dann vom freundlichen, äußerst geduldigen Personal über die Rezeption hinweg wieder zurück heben zu lassen. Dann entdeckten sie die wunderschönen Steinschalen auf den wunderschönen Glastischen, die so wunderbar, schmerzvoll kratzende Geräusche machten, wenn man sie, ihrer Muschelfüllung entledigt, auf den Tischen hin und her schob. Und wie toll diese Unmenge von Muscheln auf dem Boden der Empfangshalle ausschaute. Großartig, dieser Kontrast!
