Zingst, 11.September
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Fried war in der Zwischenzeit mit meiner Mutter, Paula und den Kindern nach Kenz gefahren. Einer kleinen Ortschaft im Landesinneren des Darß, in der es eine Quelle mit heilendem Wasser gibt, laut Aussage von Paula und Fried. Nun ja, gesund wird es wohl sicherlich sein, aber heilend? Ich weiß nicht …
Auf der gemeinsamen Rückfahrt im Bus müssen wir natürlich ausführlich berichten, was wir alles so in den Lüften erlebt und gesehen haben. In Zingst angekommen gehen wir gleich ins Restaurant im Kulturhaus, einem riesigen Rohrdach-Palast mit ochsenblutrotem Fachwerk. Eine sehr geschmackvolle Traditionsarchitektur, die wohl jedem Auge schmeichelt.
Eine gute, zünftige Küche, die auch einige Fischgerichte bereit hält und wieder einmal eine grandiose Berücksichtigung der Kinder! Zwei Kinderstühle? Kein Problem! Auch hier (wie im „Vongola“) gibt es gleich mehrere davon. Und auch eine Kinderspielecke mit unzähligen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kurzen gibt es hier. So hätten wir eigentlich genügend Zeit gehabt „gleich einige Gerichte der aktuellen Schwarzbierwoche“ auszutesten. Bleibt nur noch zusammenfassend zu sagen bzw. schreiben:
Ein grandioser, ereignisreicher Tag. Das wird schwer, den zu toppen!
Carpe diem at it’s best!
Oh da fällt mir noch ein: (gut, dass man so ein Tagebuch führt, sonst vergisst man in der Tat die Hälfte) Bevor wir zum Flughafen fuhren besuchten wir ja noch kurz den Barther Hafen, in dem ein ehemaliges Speichergebäude von einem Kieler Investor zu einer sehr geschmackvollen Hotelanlage umgebaut wurde. Mir war dieses Hotel sogar bereits bekannt, weil ich mal mit einer Freundin (das war natürlich, bevor ich Paula kennen lernte) dort übernachtet habe. Wir kamen damals glaube ich gerade von einer erfolglosen Angeltour am Bodden, hatten uns verfahren und waren dann ziemlich freudig überrascht, dass es in der Gegend etwas so geschmackvolles gab, denn: erstens, war es schon ziemlich spät und zweitens, war die Region damals bei weitem nicht derartig touristisch erschlossen wie heute. Ich glaube das war 1994.
Bona Notte!
