(immer noch) Zingst, 12.September 2007
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Aber dann die Ankunft am Weststrand entschädigte mich selbst dafür. Das Meer zeigte sich von seiner schönsten Seite, wild und ungestüm wie an der Atlantikküste Frankreichs oder Portugals. Ebenso der Himmel, der von Gottes Gnaden blau erstrahlte als wäre er heut erschaffen worden. Wie gern wäre ich für diese Nacht, für diesen Abend, für diesen Sonnenuntergang an diesem magischen Ort geblieben. Verweile doch du Augenblick, du bist so schön.
Nun ist es aber leider schon gleich halb sechs und somit höchste Eisenbahn, für die Rückfahrt. Eigentlich wollten wir um sechs schon wieder in Zingst sein, aber das werden wir auf gar keinen Fall schaffen. Ich trete wie ein Wilder in die Pedale, weil die Kinder auch schon anfangen zu quaken. Theodor schmeißt sich im Hänger immer auf Helene rauf. (Dieser Bengel!) Ich trete noch mehr in die Pedale, jetzt fliegt der Anhänger über das eine oder andere Schlagloch, bis zu einem halben Meter hoch. (Jetzt ham` se wenigstens `n Grund zu heul`n.)
Wir schaffen die Rücktour in der Hälfte der Zeit und als Theo und Helene endlich wieder aus ihrem Käfig aussteigen dürfen, ist auch wieder alles gut. Im „Vongola“ schwärmen wir alle noch einmal gemeinsam, von diesem eindrücklichen Erlebnis und knabbern Pizza und Pasta, während die Kinder sich im Spielzimmer verlustieren, nachdem sie ihr Abendbrot hatten. Draußen fängt es glaube ich gleich wieder an zu regnen …
Gute Nacht!
