Münster / Zingst, 14. Septemeber 2007
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Die Berichterstattung über das Debakel meiner Rückfahrt nach Rostock mit der deutschen Bundesbahn schenke ich mir an dieser Stelle lieber, sonst muss ich meine Valium- Tabletten suchen …
Fried erwartet mich seit fast einer Stunde am Rostocker Bahnhof und ist immer noch die Ruhe selbst. Wir machen uns gleich auf den Weg nach Ahrenshoop, dem wohl schönsten Ort in der Region. Hier scheint man außerordentlichen Wert auf eine geschmackvolle Architektur zu legen. Wunderschöne Häuser! („Wenn ich einmal reich wär …“) Nur die „Ruine“ des ehemaligen Kurhauses bietet noch ein Bild des Schreckens. Das alte Ost-Gebäude soll demnächst einem neuen Hotel weichen, das in seiner Architektur wohl – wie ich mir hab sagen lassen – bei weitem nicht den Ansprüchen der Ahrenshooper genügen wird. Man kann nur hoffen, dass die Stadtverordneten Kopf genug haben und nicht die gleichen Fehler machen, die damals in Schleswig-Holstein (meiner Heimat) gemacht wurden. Damals in den 60er und 70er Jahren wurden viele wunderschöne Altbauten abgerissen und durch hässliche Neubauten ersetzt. Grauenvoll! Um 16.30 Uhr ungefähr treffen wir im Hafen von Ahrenshoop Frau (Dingsbums-)Porsche, die uns ein wenig mit den künstlerischen Sehenswürdigkeiten der Ortschaft vertraut machen möchte. Die eigentlich für heute geplante Zeesboot- Fahrt mussten wir leider canceln. Was aber vielleicht ganz gut war, denn schon allein beim Versuch mit Theodor auf dem Arm ein paar Fotos auf einem dieser wunderschönen Holzboote zu machen, kommt der Kleine kaum noch raus aus dem Geschrei. Nur als ich ihm demonstriere, wie die Pinne funktioniert, gibt es für 10 Sekunden Ruhe.
