Zingst, 15. September 2007

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Auch ich war natürlich nicht stumm und nach dem Aperitif, einem Cocktail, der sich „Schlosszauber“ nannte, und aus Johannesbeersaft und Goldkrone bestand, wurde es zunehmend lustiger. Auch die „Lammwade in Heu gedünstet“ sorgte für kreative und ausgelassene Unterhaltung. (Schmeckte allerdings wirklich formidabel.)
Ich betete zu Gott, dass das Heu unbenutzt gewesen sei und der Herr Fischer, der inzwischen zu uns gestoßen war, berichtete uns von einer besonderen Kaffeedelikatesse, bei der die Bohnen aus dem Kot der Katze, im Anschluss an den Verzehr derselbigen – versteht sich – wieder herausgestochert werden.
Ich habe mir fest vorgenommen den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte zu überprüfen.
Wir beschlossen diesen äußerst geselligen Abend, an dem wir unseren lieb gewordenen „Friedolin“ sehr vermissten, mit einem hochprozentigen Destillat aus der Herstellung des Hauses, das in Deziliter-Größe serviert wurde. Für Anett schien der Abend eher erschwerlich, denn sie musste bis 2.00 Uhr morgens abstinent dieser Veranstaltung beiwohnen und Wildwechsel und Sichtverhältnisse in dieser Region verhießen ihr noch eine lange Fahrt zu ihrer Daunendecke.


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