Zingst, 11.September

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Gut geruht und wohl gespiesen! Nach dem formidablen Frühstücksbuffet mit Kind und Kegel findet in der Empfangshalle des Steigenbergers also endlich die erste Zusammenkunft statt. In der Annahme, dass die förmliche Anrede für unsere gemeinsame „Arbeit“ hinderlich sein könnte, presche ich voraus, und biete das „Du“ an. Georg, der Fotograf, Ronny und Fried (Hr. Krüger), den ich ja gestern bereits kurz kennen gelernt hatte, schienen ob dieses Vorschlags eher positiv überrascht. Fried erklärt nochmals (für alle), dass es sich bei dieser „Arbeit“ vor allem um einen Urlaub handeln soll und er es am liebsten so gemacht hätte, dass er uns wirklich nur aus entsprechender Entfernung mit einer Kamera bei unserem gemeinsamen Urlaub beobachtet. Eine sehr kluge Bemerkung, die allen Beteiligten den Erfolgsdruck von den Schultern nahm. Da wir vormittags immer nur von 9.00 bis 11.00 etwas unternehmen können, da Theo und Helene dann ihre institutionalisierte Mittagsruhe halten, schlägt er ein gemütliches Kennen lernen der näheren Umgebung vor. Wir besuchen die Seebrücke, machen ein paar Fotos vor den Holz-Skulpturen und fahren dann gemeinsam zum Zingster Hafen, von wo aus auch eine Fährverbindung nach Barth besteht. Nach einem kleinen Imbiss („Bruschetta“ und Kartoffelpuffer mit Cappuccino) fahren wir dann auch schon wieder zurück ins Hotel. Übrigens wird im Zingster Hafen-Restaurant der Capuccino auf Wunsch auch immer noch mit Schlagsahne serviert!


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